Die Gemeinschaftsinitiative der Wasserwirtschaft und des Bundes, "German Water Partnership", will als zentrale Kontaktstelle für Anfragen aus dem Ausland der Wasserwirtschaft zur Expansion im Ausland verhelfen. Die beteiligten Firmen erhoffen sich einen erheblichen Anteil am "internationalen Zukunftsmarkt" - immerhin liegt Deutschland in dieser Export-Branche weltweit schon auf Platz 2 hinter den USA. (Pressemitteilung Bundesumweltministerium).
Ein Beispiel ist die Berlinwasser International, eine Tochter der Berlinwasser Holding, zu der auch die Berliner Wasserbetriebe gehören. Zusammen mit einem Saudi-arabischen Unternehmen will es Branchenführer im Mittleren Osten und Nordafrika werden und sieht einen Investitionsbedarf von 120 US-Dollar in den nächsten zehn Jahren. Dabei gilt die Region als eine der trockensten der Welt. Wasser ist dort eine besonders knappe und damit begehrte Resource.
Kritiker sehen in der Öffnung des Wassermarktes für private Unternehmen in dieser Region eine Gefahr für die Bevölkerung durch Preissteigerung.
Gefunden in der Islamischen Zeitung.
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Freitag, 9. Januar 2009
Freitag, 19. Dezember 2008
Prognose für 2100: Wassermangel in Südeuropa
Das Magazin jetzt.de der Süddeutschen Zeitung berichtet über eine neue Klimaprognose deutscher Forscher. Laut Simulationsläufen am Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg mit dem "Climate Local Model" sagen die Forscher im Jahr 2100 für Südeuropa 60% weniger Niederschläge voraus. Hier drohe Wassermangel. Im Norden werde es feuchter, in Mitteleuropa seien keine gravierenden Änderungen für die Niederschlagsmenge insgesamt zu erwarten.
Für Deutschland werden im Sommer ein Drittel weniger Niederschläge erwartet, die Anzahl der Hochsommertage verdoppele sich auf 47. Auch wenn die Niederschlagsmenge in anderen Jahreszeiten den Rückgang ausgleichen werde, ergeben sich doch erhebliche Folgen für Natur und Landwirtschaft.
Natürlich ist das nur eine Prognose.
Für Deutschland werden im Sommer ein Drittel weniger Niederschläge erwartet, die Anzahl der Hochsommertage verdoppele sich auf 47. Auch wenn die Niederschlagsmenge in anderen Jahreszeiten den Rückgang ausgleichen werde, ergeben sich doch erhebliche Folgen für Natur und Landwirtschaft.
Natürlich ist das nur eine Prognose.
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